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AK-47 Strain: Der Cup-Klassiker von Serious Seeds

AK-47 Strain: blühende, sativabetonte Cannabispflanze mit harzigen Blütenständen auf einer Outdoor-Farm

Die kurze Antwort: Der AK-47 Strain ist ein sativadominanter Hybrid der niederländischen Samenbank Serious Seeds, entwickelt ab 1992 und erstmals 1994 vorgestellt. Die Genetik vereint Landsorten aus Kolumbien, Mexiko, Thailand und Afghanistan, das Verhältnis liegt bei etwa zwei Dritteln Sativa. Laborwerte liegen über 20 Prozent THC, die Blütezeit indoor bei 53 bis 63 Tagen.

Das Wichtigste auf einen Blick:

1. Ist AK-47 Sativa oder Indica?

Ein Hybrid mit deutlichem Sativa-Überhang. Warum die Blüten trotzdem so kompakt ausfallen, liegt am afghanischen Anteil.

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2. Wie stark ist AK-47?

Der Züchter nennt Laborwerte über 20 Prozent THC. Der Ruf der Sorte geht aber auf etwas anderes zurück als nur auf die Zahl.

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3. Warum heißt die Sorte wie ein Sturmgewehr?

Mit Waffen hat der Name nichts zu tun. Er sollte nur eines ausdrücken, und das hat in den Neunzigern funktioniert.

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Kaum eine Sorte hat einen Namen, den man so schnell behält. Hinter der AK47 steckt aber mehr als Marketing: Sie gehört zu den Sorten, die den Cannabis Cup in Amsterdam über fast zwei Jahrzehnte immer wieder aufs Podest gebracht haben. Wir haben zusammengetragen, was sich über Herkunft, Gehalt, Aroma und Anbau belegen lässt. Hier der Steckbrief:

Merkmal Steckbrief
Typ Hybrid, rund 65 % Sativa / 35 % Indica
Genetik Landsorten aus Kolumbien, Mexiko, Thailand und Afghanistan
Züchter / Herkunft Serious Seeds, Niederlande, Züchter Simon
Entstehung ab 1992 entwickelt, 1994 vorgestellt, 1999 weiter stabilisiert
THC Laborwerte über 20 %
CBD gering, meist unter 1 %
Blütezeit 53–63 Tage indoor, outdoor Anfang bis Mitte Oktober
Ertrag (Herstellerangabe) 350–500 g/m² indoor
Aroma erdig, holzig, mit süß-zitroniger Note und kräftigem Geruch

Woher kommt der AK-47 Strain und warum heißt er so?

Entwickelt wurde die Sorte bei Serious Seeds, einer kleinen niederländischen Samenbank, die bewusst nur wenige Linien führt. Chefzüchter war der Gründer, in der Szene schlicht als Simon bekannt. Die Arbeit begann 1992, öffentlich vorgestellt wurde die Sorte 1994. Laut Seedfinder-Datenbank wurde die Linie 1999 noch einmal stabilisiert, damit die Pflanzen aus Samen einheitlicher ausfallen.

Der Name sorgt bis heute für Stirnrunzeln. Nach der Erzählung rund um Serious Seeds war er nie als Anspielung auf Gewalt gemeint, sondern sollte ausdrücken, dass schon wenig von dieser Sorte reicht. In den Neunzigern, als viele Coffeeshop-Sorten noch deutlich schwächer waren, war das eine klare Ansage.

Ein Punkt, über den viele stolpern: Den Namen nutzen heute viele Samenbanken. Eine „AK-47" aus einem anderen Katalog ist nicht automatisch dieselbe Genetik wie das Original von Serious Seeds. Wer genau diese Linie meint, achtet auf den Züchter, nicht nur auf den Namen.

Cup-Platzierungen der AK-47

Ihren Ruf hat sich die Sorte vor allem auf Wettbewerben erarbeitet. Laut Seedfinder kam sie auf diese Platzierungen:

Jahr Wettbewerb Platz
1999 High Times Cannabis Cup 2.
2003 High Times Cannabis Cup 2.
2011 High Times Cannabis Cup 3.
2016 Highlife Cup 2.

AK 47 Strain: Sativa oder Indica?

Die kurze Antwort: AK-47 ist ein Hybrid mit Sativa-Überhang, meist angegeben mit rund 65 Prozent Sativa und 35 Prozent Indica. Die Sativa-Seite kommt aus Kolumbien, Mexiko und Thailand, der Indica-Anteil aus Afghanistan.

Für eine sativalastige Sorte ist AK-47 im Wuchs erstaunlich zahm. Der afghanische Anteil sorgt für dichte, harzige Blüten und eine kurze Blütezeit, die man eher von Indicas kennt. Die Sativa-Eltern prägen dagegen den Charakter, den Konsumenten beschreiben: eher im Kopf als im Körper.

Genau diese Mischung macht die Sorte zum beliebten Kreuzungspartner. Der bekannteste Nachkomme ist White Russian, ebenfalls von Serious Seeds, eine Kreuzung aus AK-47 und der White Widow. Wie die Begriffe Sativa, Indica und Hybrid grundsätzlich einzuordnen sind, erklärt unsere Übersicht über Cannabis-Sorten.

Wie hoch ist der THC-Gehalt von AK-47?

Die kurze Antwort: Laut Serious Seeds ergaben Labortests einen THC-Gehalt von über 20 Prozent. Eine oft zitierte unabhängige Analyse kam auf 21,5 Prozent. Der CBD-Anteil gilt als gering und liegt meist unter einem Prozent.

Heute sind 20 Prozent kein Spitzenwert mehr, viele moderne Züchtungen liegen darüber. Der Ruf der AK-47 stammt aus einer Zeit, in der solche Werte selten waren. Dazu kommt, dass bei wenig CBD der THC-Anteil weniger abgefedert ankommt.

Zwei Einschränkungen gehören zu jeder Prozentangabe: Sie gilt für eine bestimmte Charge, nicht pauschal für die Genetik. Und Anbau, Erntezeitpunkt und Lagerung verändern den Wert deutlich. Dieselbe Linie kann unter Kunstlicht anders ausfallen als im Gewächshaus.

AK-47 Wirkung: Was Konsumenten berichten

Beschrieben wird vor allem ein kopfbetonter Effekt: klar, gesprächig, eher wach. In Erfahrungsberichten auf Seedfinder taucht daneben häufig „beruhigend" auf, und die Wirkung wird als kräftig und lang anhaltend beschrieben. Das passt zur Genetik, bei der die Sativa-Eltern den Ton angeben, der afghanische Anteil aber spürbar mitschwingt.

Wie lange das im Einzelfall anhält, hängt von Menge, Konsumform und Toleranz ab, nicht vom Sortennamen. Erfahrungsberichte sind außerdem keine medizinischen Aussagen: Dass eine Sorte als beruhigend beschrieben wird, heißt nicht, dass sie gegen irgendetwas hilft. Wer wenig Erfahrung hat, fängt bei einer Sorte mit über 20 Prozent THC mit sehr kleinen Mengen an.

Geschmack und Aroma: Was die AK47 in der Nase hat

Auffällig ist zuerst der Geruch. Schon während der Blüte gilt die Sorte als sehr intensiv, was beim Anbau eine Rolle spielt. Im Geschmack werden erdige und holzige Töne genannt, dazu eine süß-zitronige Seite und eine Note, die Seedfinder-Nutzer mit Kuchenteig vergleichen.

Aroma-Richtung Wie es beschrieben wird
Erdig Grundton, vor allem beim ersten Zug
Holzig trocken, leicht würzig
Süße Zitrone frische Note, die bei zu heißem Abbrand zuerst verloren geht
Teigig-süß runder Abgang, eher bei gut gereiftem Material

Was dieses Profil am schnellsten überdeckt, sind aromatisierte oder dicke Papers und zu trockenes Material. Dünnes, neutrales Papier wie unsere King Size Slim Longpapers lässt mehr vom Eigengeschmack durch. Dazu passt ein Filter für einen weicheren Zug: Unsere Aktivkohlefilter im 6-mm-Format stecken in einer 25 mm langen Kartonhülse aus Deutschland, beidseitige Kappen aus Celluloseacetat halten die Kokosnuss-Aktivkohle im Filter. Aus 872 Bewertungen kommen sie auf 4,77 von 5 Sternen.

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AK-47 im Anbau: Blütezeit, Ertrag und Erntezeitpunkt

Die kurze Antwort: Indoor blüht AK-47 nach Angaben des Züchters 53 bis 63 Tage, im Schnitt also gut acht Wochen. Draußen ist sie auf der Nordhalbkugel Anfang bis Mitte Oktober erntereif. Serious Seeds nennt 350 bis 500 g/m² indoor, das ist eine Herstellerangabe unter guten Bedingungen.

  1. Wachstumsphase: Die Sorte braucht nicht lange. Nach etwa einer Woche Wachstum und rund neun Wochen Blüte erreichen die Pflanzen laut Seedfinder ungefähr 90 cm Höhe.
  2. Blüteumstellung: Nach dem Wechsel auf 12/12 strecken sich die Pflanzen moderat, typisch für den Sativa-Anteil, aber ohne die Höhe klassischer Haze-Sorten.
  3. Blüte (53–63 Tage): Die Blüten setzen dicht und harzig an. Ab der Blütemitte wird der Geruch sehr kräftig, eine gute Abluft ist indoor Pflicht.
  4. Ernte: Den Zeitpunkt über die Trichome bestimmen, nicht über den Kalender. Wie das geht, steht in unserem Beitrag zum richtigen Erntezeitpunkt.

Draußen fällt die Ernte in die feuchten Wochen im Oktober. Dichte Blüten halten Nässe, deshalb lohnt in dieser Zeit ein regelmäßiger Blick ins Innere der Blüten. Beim Eigenanbau in Deutschland gilt dabei immer die Obergrenze von drei Pflanzen pro erwachsener Person.

Die kurze Antwort: Die Sorte als solche ist weder erlaubt noch verboten. Entscheidend ist, wie viel Cannabis du besitzt und wie du anbaust. Für Erwachsene gilt: bis 25 Gramm in der Öffentlichkeit, bis 50 Gramm zu Hause und höchstens drei lebende Pflanzen pro Person.

  • Die 50 Gramm gelten für den Vorrat. Eine Ernte darf größer ausfallen, dauerhaft gelagert werden darf im Haushalt trotzdem nur die erlaubte Menge.
  • Sichtschutz ist Pflicht. Pflanzen dürfen für Minderjährige weder zugänglich noch einsehbar sein.
  • Anbauvereinigungen dürfen pro Mitglied höchstens 25 Gramm am Tag und 50 Gramm im Monat abgeben.

Alle Details mit Mengen, Abständen und Sonderfällen findest du in wie viel Cannabis legal ist. Das hier ist eine allgemeine Einordnung und keine Rechtsberatung. Im Zweifel gilt die jeweils aktuelle Gesetzeslage.

Häufige Fragen zu AK-47

Ist AK-47 Sativa oder Indica?

AK-47 ist ein Hybrid mit Sativa-Überhang, meist angegeben mit rund 65 Prozent Sativa und 35 Prozent Indica. Die Sativa-Seite stammt aus Kolumbien, Mexiko und Thailand, der Indica-Anteil aus Afghanistan. Der afghanische Teil erklärt, warum die Blüten trotz Sativa-Dominanz dicht ausfallen und die Blütezeit mit gut acht Wochen kurz bleibt.

Wie viel THC hat AK-47?

Serious Seeds gibt Laborwerte von über 20 Prozent THC an, eine oft zitierte unabhängige Analyse kam auf 21,5 Prozent. Der CBD-Gehalt gilt als gering. Solche Werte beziehen sich immer auf einzelne Chargen, Anbau und Lagerung verändern sie deutlich. Wer wenig Erfahrung hat, sollte bei dieser Stärke mit sehr kleinen Mengen beginnen.

Wer hat AK-47 gezüchtet?

AK-47 stammt von Serious Seeds aus den Niederlanden, Chefzüchter war der Gründer Simon. Die Entwicklung begann 1992, vorgestellt wurde die Sorte 1994. Inzwischen verkaufen auch andere Samenbanken Sorten unter diesem Namen. Deren Genetik ist nicht zwingend identisch, deshalb lohnt beim Kauf von Samen der Blick auf den Züchter.

Wie lange blüht AK-47?

Indoor dauert die Blüte nach Angaben des Züchters 53 bis 63 Tage im 12/12-Lichtzyklus. Draußen ist AK-47 auf der Nordhalbkugel etwa Anfang bis Mitte Oktober erntereif. Den genauen Erntezeitpunkt bestimmst du am besten über die Färbung der Trichome und nicht nach dem Kalender.

Warum heißt die Sorte AK-47?

Der Name ist keine Anspielung auf Gewalt. Nach der Erzählung rund um Serious Seeds sollte er ausdrücken, dass schon wenig von dieser Sorte reicht. In den Neunzigern, als viele Sorten deutlich schwächer waren, hob sich AK-47 damit ab. Der einprägsame Name hat sicher geholfen, die Sorte international bekannt zu machen.

Fazit: ein Klassiker, der mehr ist als sein Name

AK-47 ist kein Rekordhalter mehr, aber eine der Sorten, die die Neunziger geprägt haben: kolumbianische, mexikanische und thailändische Sativa, gebändigt von einem afghanischen Anteil, mit kurzer Blütezeit und einer Reihe von Cup-Platzierungen bis 2016. Wer die Sorte kennenlernen will, achtet auf das Original von Serious Seeds und auf einen Aufbau, der das erdig-zitronige Aroma nicht überdeckt.

Dafür reichen zwei Dinge: neutrales, dünnes Papier und ein Filter für einen weicheren Zug. Unser Filter-Sortiment mit Kokosnuss-Aktivkohle ist genau dafür gemacht.

Foto: „Cannabis Ganja Farm", Cannabis Pictures, Wikimedia Commons, CC BY 2.0 (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cannabis_Ganja_Farm_(18456071382).jpg).

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