Wie dreht man einen Kreuz Joint?
Er sieht nicht nur unfassbar verrückt und ein klein wenig heilig aus, nein, er ermöglicht dem Konsumenten auch das Rauchen von 3 Standardjoints gleichzeitig. Der Kreuzjoint (auch cross joint genannt).
Wie man diese Rarität einfach nachbauen kann? Wir geben euch, eine Anleitung in 5 einfachen Schritten.
Was wir brauchen:
⇨ Einen Medusafilter
⇨ Mindestens vier Blättchen (besser noch Endless-Papes)
⇨ Ausreichend, klein gemachtes Cannabis (2-3 Gramm sollten reichen)
⇨ Ein Zahnstocher oder etwas Vergleichbares
Was ist ein Kreuz-Joint?
Direktantwort
Ein Kreuz-Joint ist ein Joint in Kreuzform: Drei einzelne Joints werden so zusammengesteckt, dass ein langer Haupt-Joint waagerecht liegt und zwei kürzere im rechten Winkel hindurchführen. Optisch erinnert das Ergebnis an ein Plus- oder Kreuzzeichen, weshalb sich der Name eingebürgert hat. Bekannt wurde die Bauform vor allem durch die Popkultur, wo der Kreuz-Joint als aufwendige Spezialform inszeniert wird. Im Gegensatz zum normalen Joint brennen beim Kreuz-Joint drei Enden gleichzeitig, wodurch mehr Rauch entsteht und er sich gut zum Teilen in der Gruppe eignet. Der Bau ist anspruchsvoller als beim klassischen Joint und braucht etwas Übung, längere Longpapers und ein ruhiges Händchen. Wer die Technik einmal beherrscht, hat ein echtes Hingucker-Stück für besondere Anlässe.
Cross-Joint: Was bedeutet der englische Begriff?
Direktantwort
Cross-Joint ist schlicht der englische Name für den Kreuz-Joint – cross heißt Kreuz. Gemeint ist exakt dieselbe Bauform aus drei zusammengesteckten Joints. Populär gemacht hat den Begriff eine bekannte Filmkomödie, in der die Konstruktion detailliert vorgeführt wird; seitdem suchen viele im Netz sowohl nach „Cross-Joint“ als auch nach „Kreuz-Joint“. Für den Bau macht es keinen Unterschied, welchen Namen du verwendest. Manche unterscheiden zusätzlich zwischen einem einfachen Kreuz mit zwei Querarmen und aufwendigeren Varianten mit mehreren Armen, doch der klassische Cross-Joint hat genau drei Papers: einen langen Träger und zwei kurze Querstücke. Wenn du also eine englische Anleitung liest, sind die Schritte identisch mit dieser deutschen Beschreibung.
Kreuz-Joint bauen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Direktantwort
Zum Bau eines Kreuz-Joints drehst du zuerst drei Joints: einen langen, dicken Haupt-Joint aus einem King-Size-Slim-Longpaper und zwei kürzere, dünnere Querstücke. In den Haupt-Joint bohrst du etwa im vorderen Drittel ein Loch, durch das du das dünnste der Querstücke steckst – dieser Querarm braucht selbst ein kleines Loch, damit der Rauch später durchziehen kann. Anschließend dichtest du alle Übergänge mit einem angefeuchteten Papierstreifen (Gummierung) ab, damit nichts ausläuft. Etwas Geduld und ruhige Hände sind wichtiger als Tempo – lieber langsam kleben als hektisch reißen. Plane für deinen ersten Versuch ruhig zehn bis fünfzehn Minuten ein und leg dir alles Material griffbereit hin, bevor du loslegst.
- Drei Joints drehen: einen langen Haupt-Joint (King Size Slim) plus zwei kürzere Querstücke.
- Mit einer Nadel oder einem Zahnstocher vorsichtig ein Loch quer durch den Haupt-Joint stechen und leicht aufweiten.
- Ins dünnere Querstück nahe der Mitte ein kleines Loch für den Luftzug stechen.
- Das Querstück durch den Haupt-Joint schieben, bis das Loch im Inneren sitzt.
- Aus einem leeren Paper einen schmalen Streifen reißen, anfeuchten und die vier Übergänge rund um die Kreuzung abdichten.
- Kurz trocknen lassen, dann Zugtest machen und bei Bedarf nachdichten.
Welches Material brauchst du für einen Kreuz-Joint?
Direktantwort
Für einen sauberen Kreuz-Joint brauchst du etwas mehr als für einen normalen Joint. Zentral sind lange Papers, denn der Haupt-Joint muss dick genug sein, damit ein Querarm hindurchpasst, ohne zu reißen. Longpapers in King Size Slim sind hier die beste Wahl, weil sie Länge und dünnes, langsam brennendes Papier verbinden. Für die beiden Querstücke reichen kürzere, schmalere Joints. Ein Filtertip oder Aktivkohlefilter stabilisiert das Mundstück des Haupt-Joints und sorgt für einen kühleren, gefilterten Zug. Zum Lochen eignet sich eine dünne Nadel, ein Zahnstocher oder ein aufgebogener Draht. Halte außerdem ein leeres Paper als Dichtstreifen bereit sowie eine ebene, saubere Unterlage. Wer die Kräuter fein zerkleinert, dreht gleichmäßiger und vermeidet Löcher im Papier.
- Longpapers King Size Slim für den Haupt-Joint
- Zwei kürzere Papers für die Querarme
- Filtertip oder 6-mm-Aktivkohlefilter fürs Mundstück
- Nadel, Zahnstocher oder Draht zum Lochen
- Leeres Paper als Dichtstreifen
Kreuz-Joint richtig anzünden und rauchen
Direktantwort
Der Reiz des Kreuz-Joints liegt darin, dass beide Querarme und die Spitze gemeinsam brennen. Zünde deshalb zuerst die beiden Enden der Querstücke an und danach die Spitze des Haupt-Joints, damit alles gleichzeitig glüht. Am besten hältst du den Kreuz-Joint leicht schräg, ziehst gleichmäßig am Mundstück und drehst ihn dabei etwas, damit die drei Enden gleichmäßig abbrennen. Weil deutlich mehr Rauch entsteht als beim normalen Joint, ist der Zug intensiver – geh es ruhig an und teile ihn in der Gruppe. Ein Aktivkohlefilter im Mundstück macht den Zug spürbar kühler und angenehmer. Achte darauf, dass die Kreuzung nicht durchbrennt: Ist die Verbindung gut abgedichtet, hält der Kreuz-Joint bis zum Ende zusammen. Sollte ein Arm schneller runterbrennen, kannst du ihn kurz vom Ziehen ausnehmen und den Hauptstrang weiterrauchen.
Wie baut man einen Kreuz-Joint?
Ein Kreuz-Joint besteht aus drei Joints: einem langen Haupt-Joint und zwei kürzeren, die quer hindurchgesteckt werden. Du bohrst mit einer Nadel ein Loch in den dicken Joint, schiebst den dünneren durch und dichtest die Verbindung mit einem Papierstreifen ab. Angezündet brennen alle drei Enden gleichzeitig.
Schritt 1: Schaffe die Grundlage
Um einen Kreuzjoint wickeln zu können, brauchen wir zunächst zwei verschieden große Joints. Diese bilden die Grundlage für unser späteres Kreuz. Es wichtig zu beachten, dass wir einen kleinen Joint (oberes Kreuz) und einen großen Joint (als Säule) benötigen - Verwende daher ein doppeltes Longpape (oder Endless-Pape) für diesen. Wenn möglich sollte der Große auch etwas konisch geformt sein, das erleichtert später das Zusammenführen. Wichtig dabei zu erwähnen ist außerdem, dass der kleine Joint keine Filter zusätzlich benötigt - es reicht, wenn ihr ihn auf beiden Seiten zudrückt bzw. verdreht. Beim Großen könnt ihr einseitig gerne einen Tip oder besser, einen Aktivkohlefilter einbauen.
Merke: Desto unterschiedlicher die beiden Joints in der Größe sind, desto besser ist es später, die beiden zu kombinieren. Probier dich da gerne ein wenig aus, du wirst schnell verstanden haben, wieso das so ist.
Schritt 2: Die beeindruckende Hochzeit
Ihr seid sicher gespannt wie es weitergeht, deswegen spanne ich euch nicht weiter auf die Folter. Es kommt behutsam zur Kreuzung! Also fast. Zunächst braucht ihr euren Zahnstocher oder einen anderen spitzen Gegenstand (Nadel, Büroklammer). Hiermit stecht ihr nun in etwa auf drei Viertel der Höhe des großen Joints ein Loch ins Papier (komplett durch). Mit gleichmäßig, kreisenden Bewegungen ist es im weiteren Verlauf eure Aufgabe das Loch auf Größe des Durchmessers des kleinen Joints auszuweiten. Es ist hilfreich hier locker zu bleiben und bedarf eventuell ein wenig Übung. Geschafft? Respekt! Steck den kleinen Joint allerdings noch nicht hinein. Stattdessen schnell weiter zu Schritt 3.
Schritt 3: Der oft vergessene Schritt
Denn bevor du die beiden Joints jetzt kreuzen kannst, fehlt noch ein winziges, aber ausschlaggebendes Detail. Nehme dir den dünnen Joint zur Brust. Visiere die Mitte an und steche auch hier mit deinem spitzen Gegenstand einmal vollständig bis auf die andere Seite durch. Warum? Damit garantierst du später einen guten Durchzug, bzw. vermeidest, dass der Rauch hauptsächlich im Abendrot verfliegt. Sei aber auch hier extrem vorsichtig, ansonsten könnten die Enden jeweils aufbrechen.
Schritt 4: Jetzt aber wirklich
Time for some magic!
Der Moment, auf den wir alle gewartet haben - wir führen die zwei Joints endlich zusammen. Setze dazu den kleinen Joint so an, dass die Lochung vertikal zum Basisjoint ausgerichtet ist. Hier muss später die Luft durchströmen können. Du solltest dabei besonders darauf achten, nicht einfach zu drücken, sondern stattdessen leicht drehende Bewegungen zu machen, um ihn möglichst unbeschädigt durchgesteckt zu bekommen.
Schritt 5: Der Feinschliff
Du fragst dich, was noch fehlt? Ich sage - nicht mehr viel! Schnapp dir final zwei zusätzliche Longpapes und mach dir deren Klebestreifen zu nutzen, indem du sie abschneidest. Sie dienen dir später als Isolierung. Wickel sie um beide Enden, also um die Austrittsstellen des kleineren, aus dem Großen, um diese zu versiegeln. Sei auch hier nochmal besonders sanft, geduldig - es ist ein bedeutender Schritt hin zum perfekten Raucherlebnis.
Nun bist du endgültig bereit deinen ganzen Freundeskreis, mit deinem geschaffenen Crossjoint zu beeindrucken. Lecker und groß genug für eine ganze Fußballmannschaft - das ist er. Der Kreuz Joint.
Übrigens, wirst du deine Freunde tatsächlich zum Genuss rufen müssen, immerhin benötigt es im Idealfall 3 Feuerzeuge, um ihn ordnungsgemäß anzuschmeißen. Ein frohes high sein.
Das passende Zubehör von Medusafilters
Häufig gestellte Fragen zum Kreuz Joint
Plane für deinen ersten Kreuz-Joint ruhig zehn bis fünfzehn Minuten ein. Das Drehen der drei Joints geht schnell, doch das Lochen und vor allem das saubere Abdichten der Kreuzung brauchen Ruhe. Mit etwas Übung wirst du deutlich schneller. Leg dir vorab alles griffbereit hin, dann arbeitest du entspannt und musst nicht mittendrin nach Material suchen.
Reißt die Kreuzung, war der Haupt-Joint meist zu dünn gedreht oder das Loch zu grob gestochen. Nutze für den Träger ein langes, breit gefülltes Paper und weite das Loch vorsichtig mit einer dünnen Nadel, statt es aufzureißen. Ein angefeuchteter Papierstreifen rund um die Verbindung stabilisiert die Stelle zusätzlich und verhindert, dass Rauch entweicht.
Für den Haupt-Joint sind Longpapers in King Size Slim ideal, weil sie lang, dünn und langsam brennend sind – so passt ein Querarm hindurch, ohne dass das Papier reißt. Die kürzeren Querstücke drehst du aus schmaleren Papers. Am Mundstück sorgt ein 6-mm-Aktivkohlefilter für einen kühleren, gefilterten Zug und hält Krümel zurück.
Ein Kreuz-Joint verbraucht durch drei brennende Enden mehr Material und produziert mehr Rauch als ein normaler Joint. Dadurch eignet er sich gut für die gesellige Runde und wird meist geteilt. Wie viele Personen mitrauchen, hängt von der Füllmenge ab – als Hingucker-Stück für besondere Anlässe macht er in der Gruppe am meisten Sinn.
Ja, das dünnere Querstück braucht ungefähr in der Mitte ein kleines Loch, das später im Inneren des Haupt-Joints liegt. Nur so kann der Rauch aus den Querarmen in den Hauptstrang und zum Mundstück ziehen. Steckst du das Querstück ohne dieses Loch durch, brennen die Arme zwar, tragen aber nichts zum Zug bei.
Ja, ein Kreuz-Joint ist deutlich anspruchsvoller als ein klassischer Joint. Du drehst gleich drei Stück, musst sauber lochen und die Kreuzung dicht bekleben. Für den ersten Versuch solltest du dir Zeit nehmen und ruhig arbeiten. Wenn du das normale Drehen schon beherrschst und gutes Material nutzt, gelingt dir die Kreuzform aber schnell zuverlässig.












